Wirtschaftsspionage: Kriminelle und Geheimdienstler tummeln sich im Öffentlichen Raum

Eine der größten Gefahren sei Sicherheitsexperten zufolge allerdings immer noch der unvorsichtige Mitarbeiter. Er benutze z.B. USB-Sticks, die ihm als Werbegeschenk in die Hand gedrückt worden seien und lade sich so unbemerkt Spionagesoftware auf den PC. Er telefoniere lautstark am Flughafen oder packe im Zug den Laptop aus, um dort sorglos an vertraulichen Dokumenten zu arbeiten. Dabei könne nicht nur der Nachbar mitlesen, auch aus 100 Metern Entfernung könnten Daten auf dem Bildschirm noch mühelos auf ein anderes Gerät gespiegelt werden. Ähnlich problemlos ließen sich Handys, Palms und Blackberrys anzapfen.

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5 Kommentare:

Dass sich diese Begebenheit in einem öffentlichen Raum abspielt, verwundert mich noch nicht. Aber dass Werbegeschenke für einen solchen Zweck missbraucht wurden, das ist wirklich unfassbar. Diese Nachricht hat sich innerhalb kürzester Zeit verbreitet und dennoch sollte die Entwarnung gegeben werden, dass natürlich nicht alle USB Sticks in der Form funktionieren.

 

Das sind Gefahrenquellen wo noch lösungen zu suchen sind und diese an die Umwelt weitergeleitet werden.

 

Ich hätte nie gedacht, dass USB Sticks hierfür verwendet werden können. Okay, Möglichkeiten der Nutzung gibt es viele, aber als Spionage ist schon sehr interessant. Ich bin gespannt, wie dieser Prozess letztlich ausgehen wird.

 

Der öffentliche Raum ist nie wirklich geschützt, das ist sowieso den meisten klar. Dass mit einer solchen Heimtücke, in Form eines Werbegeschenks, Personen ausspioniert werden, übertrifft jedoch alles, was ich bisher gehört oder gelesen habe.
Es gibt gute und schlechte Werbung für ein Unternehmen: DAS gehört definitiv zu letzterem.

 

Sowas ist total dreist und unverschämt - was kommt denn als nächstes? Dass sie einem Mikros in Werbegeschenke einbauen? Oder dass man vom Wandkalender gefilmt wird?